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  • AutorenbildChristel Burmester

Lebe, wachse, blühe!

Passend zu den ersten Frühlingsboten und inspiriert durch das Zitat von Hermann Hesse findest Du hier eine Anregung von mir aus dem Stillen Qigong ohne äußere Bewegung, die Du mit Leichtigkeit zu jeder Zeit und an jedem Ort für Dich nutzen kannst.

Mit dieser Übung „Sonnenaufgang“ nährst Du die Yang-Energie, die entlang Deiner Wirbelsäule aufsteigt. Diese enorme kreative Schaffenskraft in Dir möchte sich jetzt immer mehr entfalten.

So, wie der frischgrüne Spross: er drückt sich durch die Erde, wächst zum Licht und umgeht dabei jedes Hindernis, weich und beweglich und zugleich zielstrebig.

Hast Du die Initialkraft, um etwas Neues zu beginnen? Deine Vision, Dein Traum vom Leben zu verwirklichen? Dabei ist es wichtig, immer wieder innezuhalten und zu spüren, was die Seele wirklich braucht.


JEDES KIND WEISS, WAS DER FRÜHLING SPRICHT: LEBE, WACHSE, BLÜHE, HOFFE, LIEBE, FREUE DICH UND TREIBE NEUE TRIEBE, GIB DICH HIN UND FÜRCHT DAS LEBEN NICHT.
HERMANN HESSE



Der Sonnenaufgang


Begib Dich in die Grundstellung: Die Füße stehen parallel und schulterbreit auseinander, in Deiner Vorstellung spürst Du über die Fußsohlen in Dein "Geerdetsein". Deine Knie sind locker und durchlässig und ab der Hüfte aufwärts bist Du frei und beweglich, in der Vorstellung spürst Du am höchsten Punkt Deines  Körpers, am Scheitelpunkt das "Gehaltensein" von einem goldenen Himmelsfaden. Eingebunden in diese Kräfte zwischen Himmel und Erde lege Deine Hände übereinander auf Deinen Unterbauch (Dantien) und spüre Dein Pulsieren im Ein- und wieder Ausatmen, im Steigen und wieder im Sinken – ruhig, sanft und gleichmäßig.

Nutze ein paar tiefe, bewusste Atemzüge und verbinde Dich mit Deinem inneren Lächeln.


Aufgerichtet und entspannt zugleich gehe in die folgende Übung:

(Du kannst die Übung auch im Sitzen durchführen.)

In Deiner Vorstellung begib Dich mit geschlossenen Augen an einen wunderschönen Ort Deiner Wahl - inmitten der Natur. Wähle einen Ort, der Dir gut tut, Kraft und Ruhe gleichermaßen ausstrahlt. Während Du immer mehr an diesem Ort „ankommst“, imaginiere Morgenstimmung. Es ist kurz vor der Dämmerung und Du stehst mit dem Rücken zur bald aufgehenden Sonne. Und dann ist es soweit: hinter Dir geht langsam die Sonne auf, ihre ersten warmen Strahlen berühren Deinen Rücken, beginnend an der Nierenregion und dann langsam aufsteigend wandern die wärmenden Strahlen am Rücken hoch bis zu den Schulterblättern, zum Nacken, Hinterkopf und schließlich steht die Sonne im Zenit über Dir.


Genieße….


Abschluss: Strecke Deine Hände zu den Seiten aus, dann hebst Du Deine Hände (mit den Innenseiten nach oben gerichtet) seitlich hoch und lässt sie vor Deinem Gesicht zusammenkommen. Mit den Handflächen nach unten zeigend lässt Du die Hände vor Dir sinken und legst sie noch einmal zum Nachspüren auf Dein Kraftzentrum, auf den Unterbauch.


Viel Freude in Deiner Schaffenskraft wünscht Dir

Christel






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