• Christel Burmester

ATME UND HAB´ KEINE ANGST VOR DEM LEBEN


Angst erzeugt Stress und raubt Dir viel Kraft. Angst lässt sich nicht einfach abschalten und dennoch liegt es in Deiner Hand, Voraussetzungen für Ruhe und Entspannung zu erschaffen.

Durch meine Qigong-Praxis habe ich gelernt, die Energie der Gelassenheit, Ruhe und Entspannung aufrecht zu erhalten – auch in „stürmischen“ Zeiten. Und in manchen Situationen gelingt es mir dann auch, mein Gefühl der Hilflosigkeit anzunehmen und sogar zu umarmen.

Im Qigong nutzen wir oft Bilder aus der Natur, die uns in der Pflege der Lebenskraft und dem Leiten der Energien unterstützen. Jeder meiner Praxisübung geht das Bild des Baums voran: ich spüre meine Verwurzelung nach unten im Kontakt zur Erde und zugleich die Verbindung nach „oben“, das Geäst, das sich in den Himmel verzweigt. Eingebunden in diese Kräfte zwischen Himmel und Erde verbinde ich mich mit meinem Kraftzentrum im Unterbauch und zentriere mich über den bewussten tiefen Atem. So finde ich meine verlässliche Stabilität und alle Gefühlsstürme werden mit jedem tiefen Atemzug schwächer. Kraftvolle Ruhe kehrt wieder ein.

Auf dieses Bild vom Baum samt Bauchatmung kannst Du jederzeit und an jedem Ort zurückgreifen. Also probiere es gleich aus, übe Dich darin und sei dann damit in schwierigen Momenten gewappnet.


UNSERE ANGST KOMMT NICHT VOM NACHDENKEN ÜBER DIE ZUKUNFT, SONDERN VOM WUNSCH, SIE ZU KONTROLLIEREN. KHALIL GIBRAN

Mit meinem heutigen Impuls möchte ich eine weitere Übung zum Zentrieren mit Dir teilen: der achtsame Atem. Sie ist so schlicht, dass Du sie jederzeit, vor allem auch in sogenannten Warteschleifen nutzen kannst. Wähle Bewusstheit! Wähle den achtsamen Atem!


Stelle oder setze Dich aufrecht hin, lasse alles los, was Dich bis gerade noch beschäftigt hat und spüre Dich, Deinen Körper. (Du kannst diese Übung auch im Liegen durchführen.)

Unter Dir spürst Du den tragenden Grund der Erde und über Dir und um Dich herum den weiten Raum – Deinen Freiraum.


Lächele Dir selber zu und lege beide Hände übereinander auf Deinen Bauch.


Spüre die Bewegungen Deiner Bauchdecke im Heben und wieder Senken.

Einatmen - Ausatmen

Empfangen- Loslassen


Konzentriere Dich 5, 10 oder 15 Minuten nur auf das Ein- und Ausatmen, das Heben und Senken Deiner Bauchdecke und lasse den Auslöser des Gefühlssturms in den Hintergrund treten. Lenke Deinen Fokus immer wieder auf die Bewegungen Deiner Bauchdecke.

Wenn Du magst, kannst Du Deinen Ausatem mit dem Laut „Ahhhh“ hauchend hörbar machen.

Spüre der Übung anschließend nach und verbinde Dich mit der Ruhe.


Ich wünsche Dir viel Ruhe und Gelassenheit,

Deine Christel

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